Um den Kraftfahrzeugen Konkurrenz bieten zu können, sah sich die Reichsbahn zum Handeln gezwungen. Mit Vertrag vom Februar 1931 wurde der VT 877 a/b bei der Wumag in Görlitz bestellt.

VT 877 a/b, der "Fliegende Hamburger"!

Ein wegweisender Artikel vom Gründungsmitglied im Förderverein, Günther Dietz,  erschien im Eisenbahn-Journal Archiv III / 1996 und wurde uns vom Merker-Verlag dankenswert zur Verfügung gestellt.

Hier eine Reihe historischer Fotos vom Bau und dem Innenleben.

Lüfter
Drehgestell
Kastengerippe
Beblechung

Bilder von den Probefahrten und dem ersten Betriebseinsatz vor 1945

SVT 877 a/b (späterer VT 04 000) als FDt 1 bei Nauen Richtung Berlin 1935
6-achsiger diesel-elektrischer Schnelltriebwagen - "Fliegender Hamburger" : SVT 877 a/b "Bauart Hamburg" 1932
Schnellverbrennungstriebwagen (SVT 877 a/b) "Bauart Hamburg" im Bahnhof Erfurt Hbf. 1933
Schnellverbrennungstriebwagen (SVT 877 a/b) "Bauart Hamburg" im Bahnhof Erfurt Hbf. 1933
SVT 877 a/b (späterer VT 04 000) als FDt 1 nach Berlin in Hamburg- Hauptbahnhof. (18.05.1933) Foto: Hermann Maey
Eine für den Reichsbahnfotografen gestellte Szene im Führerstand des Fliegenden Hamburgers 877 a/b (1933) Foto: RVM
Hamburg Hbf. im Jahr 1936
Die Verbindung Hamburg und Berlin mit dem SVT 877 war die damals schnellste Zugverbindung der Welt, hier die Ausfahrt des Zuges aus Hamburg Hbf. (1933) Foto: Walter Hollnagel

Der 877 a/b überlebte den Krieg und fuhr nach 1945 bei der DB als SVT 04 000.

6-achsiger diesel-elektrischer Schnelltriebwagen - "Fliegender Hamburger" : SVT 877 a/b - 1932
Führerstand des VT 877
Inneneinrichtung
Führerstand
SVT 04 000 als Rhein-Main-Triebwagen auf der Strecke Basel-Frankfurt
Führerstand des SVT 04 101 oder 107 in Braunschweig 1959
SVT 04 000 wurde im Bw Hamburg-Altona für das Verkehrsmuseum Nürnberg abgestellt. (04.05.1957) Foto: Walter Hollnagel
An unbekanntem Ort und unbekanntem Fotografen.

Die guten Erfolge mit dem VT 877 veranlasste die DRG zur Bestellung weiterer 13 zweiteiliger Schnelltriebwagen. Eingereiht waren sie mit den Nummern 137 149-152 und 137 224-232 als Bauart Hamburg. Ein wesentlich bequemeres Reisen durch Reduzierung der Sitzanordnung auf 1+2 anstelle von 2+2 beim 877 und durch Einbau wesentlich größerer Fenster ergab den Grundstock für den Schienenschnellverkehr bei der DRG. Der Einbau von Scharfenbergkupplungen und eine Vielfachsteuerung erlaubte die Steuerung einer Doppeleinheit vom vorderen Führerstand. Die Triebwagen wurden 1935 und 1936 geliefert und mit ihnen begann der fahrplanmäßige Verkehr die "Fliegenden Züge".

Gehen Sie dazu oben auf "Bauart Hamburg " nebst Untertiteln.